ᐅ Die besten Hantelbänke 2018

Gründe die gegen ein Fitnessstudio sprechen gibt es genug. Sei es die Zeit für die Anfahrt, der monatliche Mitgliedsbeitrag mit Vertragsbindung oder schlicht die Studio-Atmosphäre. Eine Alternative ist das Training zuhause. Ob im vollausgestatteten Home Gym oder mit einer Basisausstattung an Equipment – ein Workout in den eigenen vier Wänden kann ebenso effektiv sein wie in einem teuren Studio mit Profigeräten. Auf keinen Fall fehlen darf eine Hantelbank. Sie ist die Seele eines soliden Heimtrainings und bietet zahlreiche Möglichkeiten auch Übungen zu absolvieren, die weit über ein Training ohne Geräte hinausgehen. Was für Ausführungen es gibt, worauf es ankommt und welche Hantelbank die beste ist, verraten wir in diesem ausführlichen Hantelbank Test.

WAS IST EINE HANTELBANK?

Klingt wie eine überflüssige Frage – ist es aber nicht. Denn es gibt unterschiedliche Ausführungen die nicht alle gleichermaßen für jeden geeignet sind. So lassen sich die einzelnen Modelle zum einen anhand ihrer Ausstattung und zum anderen anhand ihrer Bauform voneinander abgrenzen. Was für Bänke gibt es und wie unterscheiden sie sich voneinander? Bei so vielen Herstellern mit den unterschiedlichsten Modellen sollte man sich zunächst darüber klar werden, was genau man möchte und welche Trainingsbank die richtige für die individuellen Ziele ist.

UNTERSCHIEDLICHE AUSFÜHRUNGEN

  • Flachbank Die Flachbank ist der Standard und die simpelste Ausführung. Sie ist mit nur einer durchgehenden Aufliegefläche ausgestattet die man weder in der Höhe noch im Winkel verstellen kann. Sie ist sehr stabil und eignet sich für zahlreiche Übungen. Für diese Bauform spricht auf jeden Fall der günstige Preis. Allerdings ist man unter Umständen etwas eingeschränkt. Vor allem, wenn man mit Gewichten trainieren möchte. Denn viele Übungen machen die Möglichkeit des variablen Einstellens des Winkels von Sitz- und Rückenlehne erforderlich. Hier kommt der nächste Kandidat ins Spiel.
  • Schrägbank Die Schrägbank besteht aus zwei unabhängig voneinander einstellbaren Polstern. Zum einen der Sitzfläche und zum anderen der Rückenlehne. Wie die Flachbank kann man die beiden Polster so einstellen, dass sie wie bei der Standardbank eine gerade Auflagefläche bilden. Allerdings kann man sowohl Sitz- als auch Rückenpolster variabel in der Neigung verstellen und so unterschiedliche Winkel erreichen. Ist die Rückenlehne aufgestellt, ergibt sich ein rechter Winkel (90 Grad) mit der Sitzfläche. In der Regel kann man diese aber auch in der Höhe verstellen, sodass man beim Training mit steiler Rückenlehne nicht von der Bank rutschen kann. Verstellbare Modelle sind fast immer teurer als einfache Ausführungen.
  • Negativbank Die Negativbank unterscheidet sich unter Umständen nicht von der Schrägbank. Während sowohl bei Flach- als auch Schrägbank der Körper eine gerade Linie parallel zum Boden nie unterschreitet, kann man den Oberkörper auf einer Negativbank herabsenken, indem man einen negativen Winkel einstellt. Der Kopf stellt den tiefsten Punkt dar. Taille und Beine liegen entsprechend höher. Einige Negativbänke bestehen auch aus einer durchgehenden Liegefläche. Auch diese lässt sich im Winkel einstellen. Damit man nicht einfach nach unten zu Boden rutscht, ist fast immer ein Fußpolster angebracht, das die Beine fixiert. Mit diesen Modellen kann man Übungen wie Negativbankdrücken ausführen. Was es damit auf sich hat und ob es das wirklich bringt, erläutern wir weiter unten.
  • HANTELBANK VS FITNESSBANK Eine Fitnessbank ist ein ganz schlichtes Trainingsgerät bei dem es sich meist um eine Flachbank handelt. Sie hat keine weiteren Features wie eine Hantelablage oder einen Beincurler und auch keine dafür vorgesehenen Befestigungsmöglichkeiten. Man kann sie trotzdem universell und für sehr viele Übungen einsetzen. Wem diese Grundfunktion nicht genügt, der sollte sich eine richtige Hantelbank kaufen die bereits mit Hantelablage und vielleicht sogar weiterem Zubehör daher kommt. Ein anderer Begriff für Fitnessbank ist auch Freihantelbank. Ein bestimmendes Merkmal der Hantelbank ist hingegen die Auflage für Langhantelstangen. Die Hantelablage wird hauptsächlich fürs Langhantel-Bankdrücken benötigt. Wer auf diesen Klassiker für die Brust nicht verzichten möchte, sollte sich entsprechend für ein Modell mit stabiler Ablage bzw. Auflage entscheiden. Diese verfügen meist auch über eine solidere Konstruktion die mehr Gewicht abkann.
  • MULTIFUNKTIONSBÄNKE Die Multifunktionsbank ist die nächste Stufe. Sie verfügt über viele weitere Funktionen und Features und eröffnet damit viel mehr Trainingsmöglichkeiten. Wer sein Repertoire an Übungen nicht auf die grundlegendsten Übungen beschränken möchte, fährt mit diesen komplexen Trainingsgeräten eindeutig besser. Sie stellt einen Zwischenschritt zur Kraftstation dar und ist eine Alternative für jeden der nicht so viel Platz zur Verfügung hat oder ein beschränktes Budget. Denn die Multifunktionsbank lässt sich oft auch nachträglich um diverse Module erweitern. So muss man nicht gleich zu Beginn einen Haufen geld ausgeben. Zur Ausstattung und den erhältlichen Erweiterungen später mehr.
  • KRAFTSTATIONEN
    Eine Kraftstation erweitert die multifunktionele Hantelbank um weitere Extras und bietet daher noch mehr Trainingsmöglichkeiten. So sind sie für gewöhnlich noch mit einem Latzug und Trainingsmöglichkeiten für die Beine ausgestattet und bieten häufig noch Griffe für Dips und eine ingegrierte Klimmzugstange. Der größte Nachteil neben dem Preis sind die Dimensionen dieses vielseitigen Trainingsgerätes. Kraftstationen nehmen viel Platz weg. Außerdem ist der Aufbau deutlich aufwendiger und nimmt entsprechend mehr Zeit in Anspruch. Der Abbau ist oft ein Alptraum, aber für häufige Wohnortwechsel sind sie auch nicht ausgelegt. Sie sind für den stationären Einsatz vorgesehen und können hier in Verbindung mit weiterem Zubehör und Equipment durchaus ein Fitnessstudio ersetzen und jeden beliebigen Raum in ein Home Gym verwandeln. Bei Kraftstationen ist eine integrierte Hantelbank immer fester Bestandteil. Sie bildet sozusagen den Kern des Geräts.

Wer eine Hantelbank kaufen sollte – und wer nicht (PRO & CONTRA)

Ob die Anschaffung einer Trainingsbank Sinn macht ist sicher eine sehr individuelle Frage die auch von den Zielen und Ambitionen abhängt. Grundsätzlich kann man zuhause ebenso effektiv trainieren wie im Studio. Hantelbänke sind nicht nur etwas für Bodybuilder. Auch wer normale Ansprüche an sein Training hat und nicht gerade Mr. Olympia werden möchte, kommt voll auf seine Kosten. Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile.

VORTEILE: Man kann ein Home Gym natürlich so hochrüsten, dass ein Studio schlicht überflüssig ist. Dazu benötigt man aber auch viel Zeit, Geld und eine gehörige Portion anhaltender Eigenmotivation. Eine Bank in all ihren Varianten bietet eigentlich nur Vorteile. Das gilt auch für moderate Sportler die bislang ohne Geräte trainieren. Man kann sein Workout um unzählige Übungen erweitern und das monotone Abarbeiten der Standardübungen erweitern. Das ist gut für die Motivation und ermutigt einen dazu, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln. Es gibt auch eine große Anzahl an Übungen für all jene, die sich in den eigenen vier Wänden fit halten möchten ohne sich der physischen Konstitution des ehemaligen Mr. Universe, Terminator und Gouverneur von Kalifornien anzunähern. Auch wenn die Devise „einfach nur fit halten“ lautet liegt man genau richtig mit der Anschaffung. Denn regelmäßiges Krafttraining hilft einem dabei Rückenschmerzen, Osteoperose und andere Erscheinungen des Alltags und später des Alters vorzubeugen. Da man bei den Übungen Arme und Beine frei bewegen kann, fördert man zudem die Koordination und schult diese. Man hat sein persönliches Fitnessstudio in der eigenen Wohnung und muss nie wieder ins Auto steigen und zum Fitnessstudio fahren. Man kann trainieren wann man will und kommt gar nicht erst in Verlegenheit, zu viel Gewicht aufzuladen. Das Ego spielt beim Home-Training nun wirklich keine Rolle. Und Wartezeigen an Geräten hat man auch nicht oder nicht mehr. Man kann seine eigene Musik hören beim Training oder gar keine und muss nicht mehr den immer gleichen Mist der die Ohren foltert ertragen oder Kopfhörer in die Ohren stecken die ständig herausfliegen.

NACHTEILE: Eigentlich gibt es keinen einzigen Nachteil. Wenn man jedoch welche aufführen müsste, wären es wohl die folgenden zwei:

1. Eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten
Wer nur eine einfache Bank und ein paar Gewichte hat muss natürlich Kompromisse machen oder viel Geld investieren. Während die Geräte im Studio perfekt für jede Übung und Bewegung optimiert und konzipiert sind, muss man hier mit einer Bank all dies abdecken. Der Komfort beim Beincurler im Gym ist beispielsweise um einiges höher als der einer Trainingsbank mit entsprechender Erweiterung in Form einer Beineinheit.

2. Eigenmotivation unbedingt erforderlich
Ohne Motivation kommt man nicht weit. Ob man nun zuhause trainiert oder im Gym. Aber ins Studio zieht es viele eher als in den Keller oder den Fitnessraum. Wer sich selbst motivieren kann über einen längeren Zeitraum, sollte aber keine Probleme in dieser Hinsicht bekommen.

Gibt es Alternativen?

Ein Bügelbrett ist jedenfalls keine. Nicht stabil genug, nicht höhenverstellbar und als wäre das nicht genug darüberhinaus auch noch unbequem. Natürlich kann man diverse Einrichtungsgegenstände zur Auflage für Übungen diverser Art umfunktionieren oder die Hantelbank selber bauen. Aber was auch dabei herauskommen mag – eine Alternative wird es kaum sein. Es gibt auch keine, wenn man sich nicht mit einer halbgaren Pseudolösung herumärgern möchte. Trainingsbänke sind schon für wenig Geld zu haben und eine wirklich sinnvolle Investition. Für einzelne Übungen wie Dips könnte man zwar auch einen alten Holzstuhl verwenden, aber wer es ernst meint, sollte in vernünftiges Basisequipment investieren. Da führt kein Weg daran vorbei.

WORAUF ES ANKOMMT

Was wichtig ist hängt wie schon erwähnt von der Zielsetzung ab. Man sollte aber immer im Hinterkopf behalten, dass man sich weiterentwickelt und Fortschritte macht. Es kommen neue Übungen hinzu, die Prioritäten ändern sich. Wollte man zu Beginn die Beine noch nicht trainieren, möchte man dies in Zukunft vielleicht machen. Hier kein entsprechendes Modul fürs Beintraining oder die Erweiterungsmöglichkeit zu haben wäre schlecht. Außerdem sollte die Trainingsbank nicht bereits nach den ersten fünf Trainingseinheiten auseinanderfallen. Die wichtigsten Kriterien und Überlegungen die man VOR dem Kauf anstellen sollte haben wir in der folgenden Übersicht zusammengefasst.

PLATZ:

Eine normale Hantelbank bekommt man eigentlich überall unter. Man sollte vorab die räumlichen Gegebenheiten jedoch genau vermessen und dann mit den Abmessungen der Bank abgleichen. Diese sollte von allen Seiten gut zugänglich sein und ausreichend Platz für sämtliche Übungen bieten. Auch für jene, bei denen man die Arme ausstrecken muss. Ein halber Meter sollte oben und unten an Kopf- und Fußteil genügen. Auf den langen Seiten sollte man links und rechts aber mehr Platz zur Verfügung haben. Wie viel hängt von der Spannweite ab. Ein T-Rex aus dem Jurassic Park bräuchte wohl nur 20 Zentimeter. Einem Riesen mit zwei Metern Körpergröße dürfte wohl selbst ein Meter zu knapp sein. Grundsätzlich gilt: Je mehr, je besser! Immerhin möchte man sich auch nicht vorkommen wie in einer Sardinenbüchse.

BELASTBARKEIT:

Neben deinem Körpergewicht muss die Fitnessbank natürlich noch die Gewichte inklusive Hantelstange aushalten die du beim Training verwendest. Und diese steigen gerade bei Anfängern meist rasch an. Deshalb sollte die Bank mindestens dein Körpergewicht x 3 aushalten. Wiegst du 100 Kilogramm, sollte sie 300 Kilo aushalten. Das ist eine großzügige Rechnung. Aber etwas Luft nach oben ist immer gut. Je mehr, je besser. Die Angaben zur Gesamtbelastbarkeit sind immerhin auch ein Indikator für die Qualität und Stabilität der Konstruktion. Und wenn man die Grenzen auch niemals erreichen sollte – man kann sich in Sicherheit wägen, dass die Bank ganz sicher auch alles aushält, was man ihr abverlangt. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei den meisten Modellen zwischen 150 und 500 Kilogramm.

SICHERHEIT:

Von zentraler Bedeutung ist natürlich die Sicherheit beim Training. Diese sollte jederzeit gewährleistet sein. Sowohl vor, als auch während und nach dem Workout. Die Konstruktion muss absolut stabil sein und darf keine beweglichen Teile beinhalten die sich zu irgendeinem Zeitpunkt verselbständigen könnten. Wenn beispielsweise die Hantelablage nur spärlich mit einem Stift links und rechts befestigt wird und wackelig ist, könnte sie möglicherweise beim Training einfach umklappen und man sich dabei einklemmen oder Schlimmeres. Es darf nichts absacken und die Bank sollte möglichst einen zuverlässigen Eindruck machen. In der Praxis dürfte dies zwar nur bei sehr billigen Modellen (im doppelten Sinne) der Fall sein, aber wenn bereits die Füße aussehen als würden sie sich jeden Moment verbiegen und die Trainingsbank zusammenkrachen, dann sollte man davon absehen, hier mit Gewichten zu hantieren. Diese Bank taugt höchstens als Kleiderablage oder zum Füße hochlegen beim Fernsehen.

VERARBEITUNG & QUALITÄT:

Die Qualität einer Hantelbank ergibt sich aus drei Komponenten. Zum einen ist die Materialqualität entscheidend, zum anderen die Verarbeitung der einzelnen Komponenten sowie die Robustheit und Stabilität der gesamten Konstruktion. Billige Bänke sind oft nicht besonders langlebig und nach ein paar Monaten beginnen sie, langsam dahinzuscheiden und immer unstabiler zu werden. Mit viel Glück quietschen sie nur etwas oder werden wackelig. Wenn man regelmäßig vor dem Training die Schrauben anzieht kommt es zwar in der Regel nicht zum Supergau – ein sicheres Gefühl sollte das Trainingsgerät einem aber jederzeit bieten können. Keine Ecken oder Kanten an denen man sich verletzen könnte, keine Beschädigungen im Lack und ein ordentlich verarbeitetes Polster sind Selbstverständlichkeiten. Die Beschichtung sollte schlagfest und widerstandsfähig sein, der Lack von guter Qualität, damit er nicht einfach abblättert. Natürlich sollte auch die Hantelauflage und alle optionalen Module richtig befestigt sein um das Verletzungsrisiko stets so gering wie möglich zu halten. Das Gestell selber besteht meist aus einer Stahlrohr-Konstruktion. Diese sollte ordentlich verschweißt sein. Bei bekannten Herstellern sind all diese Punkte eigentlich die Regel. Bei No-Name-Produkten im unteren Preissegment sollte man allerdings ganz genau hinsehen. Das gilt auch beim Kauf einer gebrauchten Hantelbank.

DAS POLSTER:

Neben der Dicke des Polsters und den Bezug kommt es auch hier besonders auf die Qualität der verwendeten Materialien an. Dies gilt sowohl für den Polsterbezug als auch das Füllmaterial, welches in der Regel aus Schaumstoff besteht. Bei günstigen Modellen handelt es sich meist um eine Pressspanplatte, auf der sich dann eine Schaumstoffschicht befindet die genau darauf zugeschnitten ist und einem Polsterbezug aus Kunstleder, der nun einfach über Rückenlehne und Sitzpolster gespannt und auf der Rückseite hingetackert wurde. Einige teure Ausführungen können sogar mit mehrteiligen Bezügen und optischen Highlights wie auffallenden Nähten aufwarten die dann auch den hohen Ansprüchen an das Design gerecht werden. Die Verbindungen aller Teile und derern Befestigung an der Rückseite des Polsters sollten unbedingt robust und hochwertig sein, damit man lange Freude an seinem neuen Trainingsgerät hat. Außerdem kann etwas Komfort nicht schaden. Ist die Fitnessbank bequem, nutzt man sie nämlich gleich viel lieber und legt sich gerne darauf um zu trainieren.

KOMFORT & ERGONOMIE:

Die Bank sollte natürlich auch bequem sein. Das ist keine Frage der Eitelkeit. Auch wenn man keine Diva ist sollte man auf ein gewisses Maß an Komfort achten. Ist die Bank unbequem, zu hart oder schlicht zu klein, ist sie nicht die richtige. Wenn man nach dem ersten Satz Bankdrücken seine Arme nicht mehr spürt, die Beine kribbeln und einem dabei zu allem Überdruss auch noch die linke Arschbacke einschläft, dann macht man entweder irgendetwas grundlegend verkehrt oder die Hardware selbst ist das Problem. Das Workout möglichst rückenschonend und ergonomisch korrekt absolvieren zu können und sich nicht wie auf einem harten Steinboden zu fühlen ist kein Luxus und auch kein Privileg. Es ist eine Selbstverständlichkeit. Auf einer guten Bank findet man spontan die perfekte Sitzposition und könnte Stunden auf ihr verweilen. Es muss einfach passen und wenn man die Wahl hat und nicht wie im Fitnessstudio verwenden muss was es gibt, sollte man deshalb auch darauf Wert legen.

DIE RICHTIGE GRÖSSE

Mit Komfort und Ergonomie geht die richtige Größe Hand in hand. Es gibt Fitnessbänke in unterschiedlichen Größen. Zwar gibt es gängige Maße die sich so durchgesetzt haben und zum Standard geworden sind – aber viele Hersteller bieten auch größere Hantelbänke an. Wichtig ist dies für Personen die besonders groß sind. In Gyms die nur mit „Bänkchen“ austestattet sind die für eine Körpergröße bis 1,48 Meter ideal sind und für alle die mit ein paar Zentimetern mehr aufwarten können ein Folsterinstrument kann man hier und da beobachten, wie sich ein Big Boy abmüht, weil sein Kopf nicht mehr auf dem Rückenpolster aufliegt, sondern in der Luft schwebt. Bei schweren Sätzen ist das der blanke Horror und ein absolutes NoGo. Also am besten mit einem Zollstab oder Maßstab sitzend vom Hintern bis zum Kopf messen und nach einer Trainingsbank Ausschau halten, die groß genug ist, damit der Kopf auch Platz darauf findet.

TÜV-Zertifizierung & andere Siegel

Ist man kein Fachmann auf dem Gebiet, muss man sich auf die Angaben des Herstellers verlassen und darauf hoffen, dass sie zutreffend sind und das neue Trainingsgerät auch wirklich hält was es verspricht. Findet sich eine TÜV-Zertifizierung oder ein anderes seriöses Siegel das die Qualität den jeweiligen Richtlinien gemäß bescheinigt ist das ein gutes Zeichen. Allein zwar noch nicht ausschlaggebend, aber ein gutes Argument.

HANDHABUNG:

Die Bank sollte schnell verstellt werden können um keine Zeit beim Wechsel zwischen einzelnen Übungen zu verlieren. Dies gilt sowohl für die Sitzposition als auch für den einstellbaren Winkel. Konstruktionsbedingt handelt es sich meist um ein Teleskopsystem. Zwei stabile Rohre die auch rechteckig sein können werden ineinander bzw. übereinander geschoben um so die Polster zu verstellen. Nun fixiert man sie mit einem Stift, den man durch die jeweilige Öffnung in Form eines Loches steckt. Bei Bänken der mittleren und oberen Preisklasse handelt es sich oft um einen kleinen Hebel den man mit einem Handgriff herausheben und mit einer kleinen Drehung so fixieren kann. Er gibt den Verstellmechanismus frei und man kann die Trainingsbank nach Belieben einstellen ohne dass der Stift herunterfallen kann. Ist man fertig, hebt man ihn kurz etwas an, dreht ihn und er rastet sofort ein in der gewünschten Position. Einige Modelle verfügen über Rollen – so lassen sie sich leicht wegräumen. Es gibt auch zusammenklappbare Hantelbänke. Diese erinnern tatsächlich an ein Bügelbrett. Klappt man sie zusammen, kann man sie einfach irgendwo unauffällig verstauen. Diese Bauweise ist aber nicht so stabil wie massive und feste Konstruktionen und daher für schwere Trainingsgewichte nicht die erste Wahl.

VERSTELLMÖGLICHKEITEN:

Ganz wichtig sind natürlich die Einstellmöglichkeiten. Sofern es sich nicht um eine Flachbank handelt, lassen sich fast immer Sitz- und Rückenpolster unabhängig voneinander in ihrer Höhe einstellen. Es gibt drei Systeme zum Verstellen. Ein stufenloses über ein hydraulisches System – eher selten, eines über Löcher und Stift wie bei der Handhabung bereits beschrieben und eines über Stufen zum Einhaken, einrasten. Sollte man das gute Stück später auch mit wenigen Handgriffen zur Negativbank umfunktionieren wollen muss man besonders darauf achten, ob diese Möglichkeit besteht. Viele Modelle bieten diese Einstellung nicht und folglich nur eine Ebene parallel zum Fußboden. Welcher Winkel sich für welche Übung besonders gut eignet und wieso nehmen wir noch genauer unter die Lupe. Bei einigen Modellen lässt sich sogar die Höhe des Sitzpolsters und gegebenenfalls sogar der ganzen Bank flexibel einstellen.

GEWICHT:

Ein Kaufkriterium kann unter Umständen auch das Gewicht der Hantelbank sein. Immerhin sollte die Statik des Gebäudes unberührt bleiben und mit einem Körpergewicht von 100 Kilo und 250 Kilogramm auf der Bank soll die Decke sich möglichst nicht nach unten durchbiegenm, wenn die Bank auch noch einmal 150 Kilogramm wiegt. Außerdem sollte man sie nach Möglichkeit auch in die Wohnung befördern können, wenn sie nicht zerlegt in Einzelteilen daher kommt sondern als vormontierte Einheit die am Stück transportiert werden muss. Das Treppenhaus hoch in den 15. Stock schleppen oder bei einem Umzug die Treppe runter ohne sie komplett zerlegen zu müssen (wenn möglich)?Dann doch besser so leicht wie möglich. Aber auch wenn man das Trainingsgerät regelmäßig von A nach B bewegen oder nach Gebrauch auf die Seite räumen muss, beispielsweise weil es keinen festen Platz hat und man ihm in der kleinen Wohnung auch keinen einräumen kann, sollte man auf eine möglichst leichte Bank achten die im Idealfall mit Rollen ausgestattet ist um sie bewegen zu können. Vielleicht will man sie auch einmal mitnehmen. Eine Kraftstation eignet sich hierfür ebensowenig wie eine Multifunktionsbank und die meisten Hantelbänke mit Ablage. Eine schlichte und leichte Fitnessbank ist hier erste Wahl. Bei stationärem Einsatz spielt das Gewicht dann aber keine allzu große Rolle. Wie viel wiegt eine Hantelbank? Einfache Ausführungen mit und ohne Ablage meist zwischen 10 und 30 Kilogramm. Multifunktionsbänke gerne mehr und Kraftstationen können teilweise 100 Kilogramm oder mehr auf die Waage bringen.

LIEFERUNG:

Abhängig vom Gesamtgewicht und der Verpackungsgröße sowie der Anzahl der Teile und Verpackungseinheiten kann bei einigen Trainingsbänken und besonders bei Krafstationen eine Anlieferung per Spedition notwendig werden. Möglicherweise ist hier im Service sogar das Verbringen zum Einsatzort, also in Keller oder Fitnessraum inbegriffen. Einfache Hantelbänke bis 30 Kilogramm und das trifft auf die meisten zu, kommen ganz normal als Paket.

PREIS:

Wer billig kauft kauft zweimal. Das gilt auch hier. Qualität bekommt man bereits für kleines Geld und sparen sollte man deshalb hier besser nicht. Wichtig ist es, auch die Zusatzkosten im Auge zu behalten und gleich mit einzukalkulieren.

Zum einmaligen Kaufpreis kommen noch Kosten für Zubehör, Ausstattung, Equipment, Gewichte und sonstige Grundausstattung die für das Training benötigt werden.

Mit knapp 100 Euro für eine einfache aber gute Bank sollte man rechnen. Für eine Langhantelstange und ein paar Hantelscheiben etwa noch einmal so viel.

Selbst wenn man 300 Euro ausgibt: Ein günstiges Fitnessstudio kostet etwa 30 Euro pro Monat. In nur 10 Monaten wäre das angeschaffte Equipment also schon bezahlt.

AUSSTATTUNG & ERWEITERBARKEIT

Zwei sehr wichtige Kriterien. Wenn man ein Curlpult, einen beincurler oder ähnliches benötigt, dann sollte man darauf achten, dass die favorisierte Hantelbank auch damit ausgestattet ist oder – falls nicht – erweiterbar ist. Viele Hersteller bieten entsprechende Module an, sodass man jederzeit aufstocken kann.

EINSTELLMÖGLICHKEITEN

Bei verstellbaren Bänken stellt sich die Frage, was der optimale Winkel für welche Übung ist. Anhand von sogenannten EMG-Messungen kann man bei einzelnen Übungen die Aktivität der einzelnen Muskeln und Muskelfasern ermitteln und so die Effektivität eines Workouts bzw. einer Übung beurteilen. Um bei der wichtigsten Übung für die Hantelbank zu bleiben, dem „Bankdrücken“, wollen wir uns die Ergebnisse einer solchen Studie näher ansehen. Das Negativbankdrücken soll am effektivsten sein, dicht gefolgt vom Flachbankdrücken. Negatives Bankdrücken empfiehlt sich aber eher nicht, weil es eine sehr komplexe Übung mit hohem Verletzungspotential ist. Viele Trainierende neigen zudem zum Nasenbluten oder Kopfschmerzen, weil der Kopf so tief liegt. Hat die Bank eine feste Ablage, ist es manchmal nur eingeschränkt möglich, die Neigung zu verstellen. Gerade bei Kraftstationen ist in der Regel nur eine Position möglich. Die Bank gleicht einem Stuhl, der nur in der Höhe (Sitzpolster rauf und runter) verstellbar ist.

Der richtige Winkel: Wie schräg soll die Bank bei welcher Übung sein?

  • Negativ-Bankdrücken
    Der Anstellwinkel sollte bei etwa 15 Grad negativ liegen. Die Technik muss unbedingt akurat sein und es sollte nicht zu viel Gewicht verwendet werden. Um sich heranzutasten sollte man es langsam angehen und bei Problemen oder Beschwerden besser auf eine der anderen Varianten zurückgreifen.
  • Flachbankdrücken
    Die klassische Variante. Beim Flachbankdrücken liegt man mit dem Oberkörper parallel zum Fußboden. Die Füße werden wie bei allen anderen Variationen gebraucht, um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Auf dem Boden machen sie den besten Job. Hier und da sieht man aber auch, wie eine zweite Bank an den Fußteil gestellt wird – so, dass sich ein T ergibt und auf die zweite Bank die Füße gestellt werden.
  • Schrägbankdrücken
    Optimal sind 30 bis 45 Grad. Je steiler die Bank, je mehr verschiebt sich der Fokus auf die Schultern. Bei über 45 Grad übernehmen die vorderen und seitlichen Schultermuskeln einen großen Anteil der Gesamtlast. Für Anfänger beim ersten Mal noch etwas ungewöhnlich, aber schnell stellt sich ein sicheres Gefühl ein. Die Aktivität der oberen Brust nimmt laut EMG-Messung übrigens nicht zu.
  • Schulterdrücken
    Für Langhantel-Übungen sind 70 bis 80 Prozent perfekt. Mit Kurzhanteln kann man aber auch bei fast senkrechten 90 Grad noch vernünftig trainieren. Wichtig ist, dass man immer eine anatomisch korrekte und ergonomisch einwandfreie Sitzposition einnimmt und aufrecht erhält während dem Satz.

AUSSTATTUNG, ERWEITERUNGEN & ZUBEHÖR

Was ist dabei? Neben der Trainingsbank selbst ist häufig noch weiteres Zubehör dabei. Diverse Extras und Add-Ons, mit denen man die Bank zum multifunktionalen Trainingsgerät ausbauen kann. Hier sollte man aber durchaus bescheiden sein und sich aufs Wesentliche beschränken. Auf das, was man wirklich für sein Training braucht. Alles darüber hinaus kostet nur Geld. Man sollte aber auch nicht zu bescheiden sein und auf Funktionen verzichten die man tatsächlich benötigt oder später noch benötigen wird. Die Möglichkeit die Bank später noch mit passenden Modulen zu erweitern die der Hersteller führt ist hier ein ausgezeichnete Möglichkeit. Je mehr man braucht, je schneller wird aus der Freihantelbank eine Multifunktionsbank oder letztendlich sogar eine Kraftstation oder ein komplettes Home Gym das keine Wünsche mehr offen lässt. Man sollte vorab deshalb die entsprechenden Infos von der Herstellerseite einholen um später keine bösen Überraschungen zu erleben.

Eine Übersicht der üblichen Ausstattung & Features:

Langhantelablage: Goldstandard und wesentliches Erkennungsmerkmal der „Hantel“bank. Im Idealfall verfügt die Ablage über ein Sicherungssystem. Eine weitere Ablage, die weiter unten kurz oberhalb des Kopfes angebracht ist. So kann man die Hantel einfach ablassen wenn man es nicht schafft, sie wieder nach oben in die Ablage zu hiefen. Die Auflage lässt sich in der Regel mit wenigen Handgriffen in der Höhe verstellen. So kommt man mit kurzen und langen Armen gleichermaßen gut zurecht.

Beincurler: Gehört bei Multifunktionsbänken zum Standard. Man kann diesen meist nicht nur zum Curlen und damit als Übung für den Beinbizeps verwenden, sondern auch als Beinstrecker für die Oberschenkelvorderseite.

Curlpult: Gleich nach dem Beincurler kommt dann das Curlpult in der Popularitätsskala. Für geführte Bizepscurls eine wunderbare Alternative zur freien Version.

Butterfly & Latissimus-Modul: Eher selten lässt sich eine Fitnessbank um diese Add-Ons erweitern. Damit wird aus der Multifunktionsbank auch schon fast eine Kraftstation. Fehlen würden nur noch eine Klimmzugstange und Dip-Holme.

Was du sonst noch brauchst

Für dein Home Gym und ein ergiebiges Heimtraining brauchst du natürlich noch etwas mehr um richtig trainieren zu können. Eine Hantelbank mit Gewichten ist natürlich besser als eine ohne Gewichte. Um sie aber sinnvoll nutzen zu können, benötigt man noch weiteres Zubehör.

1. Langhantelstange: Eine von der Sorte reicht fast in jedem Fall völlig aus. Man sollte darauf achten, sich für eine der gängigen Stangen zu entscheiden. Diese haben entweder 30 oder 50 mm Durchmesser. Wichtig ist, dass auch die Hantelscheiben diesen Durchmesser haben. Sonst funktioniert es natürlich nicht. Ein Schraubgewinde ist sehr umständlich, wenn man Gewichte regelmäßig wechseln und die Stange neu bestücken muss. Ein Klammerverschluss macht immer mehr Sinn, ist aber meist auch teurer.

2. Klimmzugstange: Klimmzugstangen kann man selber bauen. Die sind aber so günstig, dass sich das fast nicht lohnt und man sie für Wand, Tür und Decke in verschiedenen Ausführungen kaufen kann.

3. Kurzhanteln: Zwei Kurzhanteln benötigt man auf jeden Fall. Ob mit Sternverschluss (Schraubverschluss) oder mit Klammer was deutlich schneller geht – Ohne Kurzhanteln oder Kurzhantelstangen geht gar nichts. Natürlich kann man diese auch im Set kaufen. Kurzhantelsets gibt es in den unterschiedlichsten Kombinationen. Auch Kettlebell kann man sehr gut einsetzen.

4. Hantelscheiben: Eine Stange reicht am Anfang meist aus um zunächst die Bewegungsabläufe kennenzulernen und sich an einzelne Übungen heranzutasten. Aber sehr schnell müssen die ersten Scheiben auf die Hantelstangen. Deshalb sollte man für den Anfang mindestens 50 Kilo besser noch 100 Kilo parat haben. Auch, weil man sonst ständig die Scheiben von einer Hantelstange herunternehmen muss, wenn sie wo anders gebraucht werden. Bei den Scheiben sollte man darauf achten, dass sie gummiert sind sollte einmal eine zu Boden fallen und das wird sie. Guss-Scheiben haben außerdem nicht so viel Grip und sind haptisch nicht so toll.

5. Ständer für Langhanteln: Wer ein größeres Arsenal an Equipment, Hantelstangen und -scheiben hat, sollte auch einen geeigneten Ständer dafür anschaffen um Ordnung zu halten.

6. Schutzmatten aus Schaumstoff: Oft in Puzzleform zum aneinanderreihen erhältlich. Ganz wichtig um den Boden zu schützen. Auch ein Teppich tut es zur Not.

HANTELBANK SETS

Natürlich kann man alles was man an Zubehör braucht je nach Budget auch nach und nach kaufen. Die meisten Hersteller haben aber auch Starter-Sets im Angebot, die oft keine Wünsche übrig lassen und das Nachrüsten zu einem späteren Zeitpunkt für die meisten überflüssig machen. Es gibt zwei Arten von Zubehör. Entweder es handelt sich um Gewichte – also eine Langhantelstange mit Scheiben und sonstiges Equipment – oder um die besagten Erweiterungen die direkt an der Bank angebracht werden. Wenn einem das Set aber nicht so wie es ist zusagt, sollte man es sein lassen und lieber alles einzeln kaufen.

ÜBUNGEN: TRAINING MIT DER HANTELBANK

Abhängig vom Zubehör, dem zur Verfügung stehenden Equipment und der Ausstattung variiert natürlich auch die Anzahl der möglichen Übungen und die Möglichkeiten, sein Training zu gestalten. Der Oberkörper steht meist im Fokus und Trainingsbänke eröffnen hier auch die meisten Optionen und bieten viel mehr Übungsmöglichkeiten.

Wichtig sind hierbei
Schultern
Brust
Bauch
Rücken
Arme
Beine

Nur Bank ohne Halterung oder Ständer:
– Dips
– Liegestütze partiell (herantasten…) Beine liegen dabei auf Bank
– Kurzhantelrudern
– Bauchübungen
– French Press
– Überzüge zur Brust
– Fliegende / Flys
– Seitheben Reverse
– Konzentrationscurls
– Ausfallschritte auf die Bank links und rechts im Wechsel

Mit Hantelauflage:
– Bankdrücken

WIE OFT TRAINIEREN?

Kommt darauf an, wie du trainierst! Wenn du es richtig anstellst, reichen drei Trainingseinheiten pro Woche aus. Am besten, man trainiert nach Plan. Die besten Trainingspläne und wie du deinen persönlichen Trainingsplan selber machen kannst, verraten wir hier. Dann wird das auch etwas mit dem effektiven Muskelaufbau.

AUFBAU

In den meisten Fällen kommt die Bank in Einzelteilen und muss zunächst aufgebaut werden. Das erfordert weder ein Ingenieursstudium noch besondere handwerkliche Fähigkeiten. Die Aufbauanleitung ist in der Regel eindeutig und der Aufbau gestaltet sich fast immer unkomplizierter als der eines Kleiderschrankes vom schwedischen Möbelgiganten. Das benötigte Werkzeug wird in der Regel mitgeliefert. Meist handelt es sich um Sechskantschlüssel und Schraubschlüssel. In seltenen Fällen benötigt man noch einen Schraubenzieher. Von der Vorfreude abgesehen kann man wenn man sein neues Trainingsgerät selbst aufbaut auch gleich alle Komponenten näher unter die Lupe nehmen um eventuelle Unregelmäßigkeiten, Beschädigungen und ähnliches frühzeitig und noch bevor die Bank aufgebaut ist, zu erkennen und ggf. reklamieren. Außerdem lernt man den neuen Trainingskameraden gleich etwas bessser kennen – wenn man ihn hin und auswendig kennt – kann man beim Zusammenbau gleich die Funktionsweise nachvollziehen. Nach Aufbau alles ausprobieren. Am besten immer an die Reihenfolge der Aufbauanleitung halten! Die Schrauben sollten ordentlich angezogen werden, dass sie sich später nicht lösen und alles zusammenfällt…

WO AUFSTELLEN? DER PERFEKTE STANDORT

Eine scheinbar banale Frage. Man sollte sie sich aber unbedingt vor dem Kauf beantworten und anhand der Abmessungen noch einmal genau nachmessen, ob der angedachte Platz auch wirklich ausreicht. Nicht nur die Bank braucht Platz, man muss sich auch um sie rum bewegen können. Sie muss gut zugänglich sein. Hier ein paar Tipps zum Aufstellen in den eigenen 4 Wänden.

Aus den Augen, aus dem Sinn
Grundsätzlich kann man das Teil natürlich überall aufstellen, wo sich etwas Platz findet. Ob im Keller, auf dem Dachboden oder im Hobbyraum – in einem speziellen Trainingsraum, dem Wohnzimmer oder dem Jugendzimmer. Wer seinen Keller nur alle 6 Wochen betritt, wird dies möglicherweise auch dann beibehalten, wenn er dort eigentlich trainieren sollte. Von den ersten Tagen oder Wochen natürlich abgesehen – denn die Anfangsmotivation würde einen vermutlich sogar dazu bewegen den Mount Everest zu besteigen um dort ein kleines Brust-Workout absolvieren zu können. Aber wenn der Zauber des Anfangs verloren geht und man feststellt dass man über Nacht gar nichts erreicht sondern am Ball bleiben muss und es eine Weile dauern wird bis man die Resultate im Spiegel bestaunen kann und stark ist wie ein Pferd, lässt die Motivation oft nach.

Deshalb sollte man die Bank möglichst nicht an einem Ort unterbringen, den man nicht ohnehin täglich am besten mehrfach aufsucht. Etwas anderes ist ein Hobbyraum der zum Home Gym umfunktioniert werden soll oder in dem zumindest das benötigte Equipment und Trainingsgeräte verwahrt werden soll.

Wer Platz im Wohnzimmer hat, kann sich natürlich auch dort einrichten. Spätestens am Abend beim Fernsehen sticht die Bank dann automatisch ins Auge und drängt sich ins Bewusstsein oder macht einem ein schlechtes Gewissen. Dann heißt es Fernseher aus oder auf einen Musik-Sender umschalten und ran an die Gewichte.

Theoretisch findet eine Bank auch in kleinen Einzimmer-Wohnungen oder dem Studentenzimmer Platz. Denn die Multitalente eignen sich auch bestens als Sitzgelegenheit oder Kleiderablage. Wenn Freunde zu Besuch kommen die noch nie eine Hantel angefasst haben und dies auch nicht vorhaben, können sie auch darauf Platz nehmen, tief durchatmen und sich einmal wie ein Großer fühlen. Die Gefahr besteht bei diesem Szenario natürlich darin, dass man die Bank irgendwann entweder nicht mehr findet oder schlicht nicht mehr nutzen kann, weil so viel darauf liegt oder man in ihr kein Trainingsgerät mehr sieht sondern sie ausschließlich als Deko betrachtet oder als Sitzgelegenheit.

HANTELBANK SELBER BAUEN

Wenn eine einfache Flachbank ihren Zweck erfüllt, kann man diese auch selber bauen. Zumindest theoretisch. Aus Gründen der Sicherheit empfiehlt sich dies nur für Leute, die wissen was sie tun und ein Projekt wie dieses auch erfolgreich umsetzen können. Kracht die Bank beim Training zusammen oder kippt zur Seite, kann es schnell lebensgefährlich werden. Ob man sich diesem Risiko aussetzen möchte, muss jeder selbst entscheiden. Wer ein paar Euro sparen und seine eigene Custom-Bank bauen möchte, dem mögen wir aber ein paar Tipps geben. Es handelt sich zwar nicht um einen konkreten Schritt-für-Schritt-Bauplan oder Anleitung, aber als Einstieg mit ein paar grundsätzlichen Überlegungen, damit die DoItYourself-Hantelank gelingen kann. Mehr dazu hier.

HERSTELLER

Es gibt viele Hersteller. Um ein paar davon zu benennen:

– Gorilla Sports
– Hammer
– Profihantel
– Sportstech
– TrainHard

Wichtig sind Erfahrungen und Rezensionen. Testberichte zu Hantelbanken von renommierten Institutionen wie Stiftung Warentest sind leider selten. Erfahrungswerte sind deshalb sehr wichtig beim Kauf.

Eine Hantelbank ist nicht alles

Ein Trainingsgerät alleine reicht noch lange nicht, um wirklich voranzukommen. Denn dazu gehören noch andere Dinge wie

– die richtige Ernährung
– Motivation
– Disziplin / Kontinuität
– ein richtiger Trainingsplan
– ein Trainingspartner der einen puhst und anspornt.

Mehr dazu kannst du auf WorkoutMotivation nachlesen.

FAZIT

Das falsche Equipment bringt dich um den Verstand. Macht es keinen Ärger und funktioniert, ist alles bestens. Streikt es oder ist schlicht nicht gut genug um es richtig verwenden zu können, kannst du es in die Tonne klopfen. Deshalb gleich etwas Vernünftiges kaufen und dabei stets genau auf die Kriterien achten, die in der individuellen Situation gefragt sind und den Zielen und dem Trainingsstil entsprechen. Eine gute Hantelbank ist ein sehr nützliches und mächtiges Trainingsgerät das dir dabei hilft, deine Grenzen zu überschreiten und dich massiv zu verbessern. Sowohl in puncto Kraft als auch Muskelaufbau.