Kürbiskerne rösten in 5 einfachen Schritten

Kürbiskerne sind gesund und deshalb auch so angesagt wie nie zuvor. Geröstet schmecken die Samen besonders gut und lassen sich ganz wunderbar knabbern. Das Rösten gestaltet sich denkbar einfach. Was man braucht und wie man vorgeht, verrät folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung. Wer keinen Backofen hat, der kann auch eine Pfanne als Ersatz verwenden. Diese sollte aber beschichtet sein, dass die schmackhaften Kerne nicht festkleben. Mit einem Pfannenwender sollte man sie öfters wenden, regelmäßig rühren. Dauert nur ein paar Minuten und fertig.

1Kürbis aushöhlen

Um an die Kerne zu gelangen, muss der Kürbis zunächst ausgehöhlt werden. Am besten geht das mit einem Löffel, aber auch ein Eisportionierer leistet gute Dienste sollte man im Haushalt über einen solchen verfügen.

2Fruchtfleisch lösen

An den Kürbiskernen klebt noch jede Menge Fruchtfleisch. Um das loszuwerden, legt man die Kerne einfach über Nacht in Salzwasser ein. Ein gewünschter Nebeneffekt ist, dass sie gleich einen leicht salzigen Geschmack annehmen. Immerhin sollen die Samen nach dem Rösten auch gut schmecken.

3Trocknen

Nun müssen die Kürbiskerne trocknen. Da diese noch immer im Salzwasser schwimmen, gießt man sie am besten in ein Küchensieb. So geht keiner verloren. Man kann die Kerne entweder direkt darin trocknen lassen – oder, wenn es besonders viele sind, einfach ein Geschirrtuch oder Küchenpapier ausbreiten und sie dann gleichmäßig darauf verteilen. Sobald sie trocken sind, kann man mit dem nächsten Schritt weitermachen.

4Würzen

Damit die Kürbiskerne nachher auch so richtig gut schmecken, sollte man sie vor dem Röstvorgang noch ordentlich würzen. Bewährt hat sich Olivenöl mit etwas Salz, aber auch Paprika, Pfeffer und was das Gewürzregal sonst noch so hergibt sind denkbar – man muss nur etwas kreativ sein. Alles geht, was gut schmecken könnte. Man muss ja nicht gleich alle Kerne mit einer Marinade versehen sondern kann zum Ausprobieren einfach unterschiedliche Kreationen hervorbringen. Wer es nicht pikant mag, kann auch etwas Zimt und Zucker oder flüssigen Süßstoff verwenden. Damit die Kerne auch wirklich ordentlich Schmackes annehmen, sollte man sie richtig mit der Marinade vermengen. Am besten geht das in einer Schüssel.

5Rösten

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Im letzten Schritt legt man die Kerne einfach auf ein Blech mit Backpapier und schiebt sie in den Ofen.

160 bis 180 Grad sind ein guter Richtwert. Auch 200 Grad kann man einstellen, dann geht es eben etwas schneller. Wichtig ist, dass man die gesunden Kürbiskerne möglichst nach der Hälfte der Zeit im Backofen wendet, damit sie auf beiden Seiten gleichmäßig geröstet werden. Man kann sie während dem Röstvorgang auch mehrmals umdrehen – einmal reicht in der Regel aber aus. Je nach eingestellter Temperatur sollte die obere Seite nach 8 bis 10 Minuten schon geröstet sein und mit einem Pfannenwender lassen sich die nährhaften Samen kinderleicht umdrehen.

Nach etwa 15 bis 20 Minuten sollten sie schon zum Anbeißen aussehen. Sie sollten weder zu feucht, noch zu trocken sein.

Das war’s! Guten Appetit.

Und danach?

Nachdem man die Kerne aus dem Backofen geholt hat, sollte man sie ordentlich auskühlen lassen. Danach kann man sie direkt genießen nachdem man sie von ihrer Schale befreit hat oder einen Teil davon für später einlagern. Eine handelsübliche Dose wie jeder sie im Haushalt haben sollte ist dafür ideal. Wichtig ist, dass sie luftdicht verschließbar ist. Zur Aufbewahrung des gesunden Snacks sollte man einen kühlen und trockenen Ort wählen. Einen Küchenschrank zum Beispiel. Der leckere Knabberspaß sollte so etwa ein halbes Jahr haltbar bleiben. Man kann damit übrigens auch Salate, Suppen und andere Gerichte veredeln! Wenn man es auf Kürbiskerne abgesehen hat, ist der Hokkaido übrigens eine besonders gute Wahl da er zum einen jede Menge Kerne hat und zum anderen einfach gut schmeckt und sich für zahlreiche Gerichte verwenden lässt. Am besten man deckt sich im Herbst gleich mit Kürbissen ein und legt los! Selbstgemachte Kürbissuppen mit gerösteten Kernen als Topping sind eine echte Wohltat für den Gaumen.

Wer etwas aus sich und seiner Gesundheit hält, gibt Chips und Süßigkeiten keine Chance. Wer trotzdem etwas Süßes braucht und auf der Suche nach einer gesunden Alternative ist, sollte sich vielleicht einmal unser Rezept für Bananenchips ansehen.