Diese 10 Kraftstationen sind JEDEN Cent wert

Eine Kraftstation ist ein komplettes Fitnessstudio für die eigenen vier Wände. Die funktionalen Trainingsgeräte bieten alles, was man für ein effektives Workout benötigt. Mit ein paar Erweiterungen und etwas Zubehör kann man sein eigenes Home Gym einrichten und sämtliche Muskeln trainieren. Kein monatlicher Mitgliedsbeitrag, kein lästiger Vertrag, rund um die Uhr trainieren. Worauf es beim Kauf einer Fitnessstation ankommt, was man unbedingt braucht und was nicht, verraten wir in diesem Beitrag.

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Letzte Aktualisierung am 23.05.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Kraftstationen: PRO & CONTRA

Die vielseitigen Trainingsgeräte bieten umfangreiche Trainingsmöglichkeiten und einige Ausführungen lassen wirklich keine Wünsche mehr offen. Trotzdem eignen sie sich nicht für jeden gleichermaßen. Wo die Vor- und Nachteile liegen, für wen Fitnessstationen geeignet sind – und für wen nicht, verdeutlichen die folgenden Punkte.

Eine Frage der Motivation

Es gibt zahlreiche Gründe die gegen Fitnessstudios sprechen. Ganz praktische wie eingeschränkte Öffnungszeiten oder lange Anfahrtswege oder aber ganz persönliche. Nicht jeder fühlt sich in einer Muckibude wohl. Die Umgebung, die Leute, die Atmosphäre – oder einfach die Vorstellung davon, dort einen Teil seiner Freizeit zu verbringen. Da ist es kaum verwunderlich, dass man sich nach einer Alternative umsieht. Kraft- und Fitnessstationen können hier eine gute Basis für ergiebige Workouts sein – Wenn man sich selbst motivieren kann. Nicht selten werden Kraftstationen irgendwann zu Kommoden oder Kleiderablagen umfunktioniert auf denen man alles ablegt, was eben irgendwo einen Platz finden muss. Trainieren kann man dann natürlich nicht mehr. Es seidenn, man macht das Trainingsgerät vorher frei was Zeit kostet und wenig Spaß macht. In anderen Fällen bildet sich auf dem Sitzolster auch nur eine Staubschicht und die Station wird zum meist wenig dekorativen Einrichtungsgegenstand. Immerhin sieht es für Besucher aus, als würde man etwas tun. Wer über keine gute Eigenmotivation verfügt oder nach anfänglicher Begeisterung schnell das Interesse an Aktivitäten und Dingen verliert, sollte sich vielleicht doch besser in einem Fitnessstudio anmelden und einen Traniningspartner vor Ort oder unter Freunden, Bekannten und Familie finden, damit man sich gegenseitig motivieren kann. Denn Kontinuität ist alles wenn es um Körperoptimierung und Fitness geht. Wer sich nicht aufraffen kann mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche in den eigenen vier Wänden absolvieren zu können sollte es sein lassen und sich das Geld sparen.

Der Kostenfaktor

Anders als bei einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio muss man in eine Fitnessstation gleich zu Beginn eine größere Summe investieren. Simple Ausführungen und Einsteigervarianten bekommt man schon für rund 300 Euro. Richtig stabile und hochwertige Modelle die einem wirklich umfangreiche Trainingsmöglichkeiten bieten können auch 1000 Euro oder mehr kosten. Um vernünftig trainieren zu können muss man noch diverses Zubehör und weiteres Equipment kaufen und im Laufe der Zeit sein Home Gym ausbauen. Schließt man hingegen einen Vertrag in einem Studio ab, muss man monatliche Beiträge über einen längeren Zeitraum – meist 12 oder 24 Monate – aufbringen. Die Monatsbeiträge liegen in der Regel zwischen 20 und 100 Euro. Hinzu kommen häufig einmalige Gebühren für Check-Ups, Trainerpauschalen und ähnliches. Die meisten Kraftstationen sind nach Ablauf der durchschnittlichen Vertragslaufzeit im Gym abbezahlt. Die Zeit danach kann man dann sozusagen umsonst trainieren. Für gewöhnlich halten die robusten Trainingsstationen ewig. Im Grunde genommen sind sie also gar nicht so teuer.

Keine Vertragsbindung – maximale Freiheit

Viele Menschen schrecken davor zurück, einen Vertrag in einem Studio zu unterschreiben und 12 Monate oder noch länger daran gebunden zu sein. Wenn man nicht rechtzeitig kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch und wenn man nach einiger Zeit feststellt dass Fitnessstudios im Allgemeinen oder das eine Studio in welchem man trainiert im Speziellen nicht das gelbe vom Ei ist, kommt in den allermeisten Fällen nicht einfach aus dem Vertrag sondern muss die monatlich anfallenden Kosten weiter bedienen. Mit der eigenen Kraftstation muss man keinen Vertrag abschließen. Sie fordert auch keine regelmäßigen Zahlungen.

Die Geräte brauchen Platz

Die Abmessungen von Fitnessstationen sollte man nicht unterschätzen. Wichtig neben einer ausreichenden Raumhöhe und genug Platz zum Hinstellen ist, sich rings um die Station bewegen zu können. Je mehr Platz man hat und je größer der Raum ist, je wohler fühlt man sich auch beim Workout. Ist es zu eng, fühlt man sich entsprechend auch eingeengt.

Ausstattung, Funktionen & Features

Charakteristisch für Krafstationen ist das Vorhandensein von ein paar Merkmalen und Trainingsmöglichkeiten. Welche dies sind, was manchmal dabei ist und was eher selten, zeigt die folgende Übersichtstabelle.

Beincurler
Beinstrecker
Curlpult
Latzug
Butterfly
Bankdrücken
Kabelturm
Seilzug
Dipstation

Welche Muskeln man mit einer Fitnessstation trainieren kann

Rückenmuskulatur
Brustmuskulatur
Rumpfmuskulatur (Bauch)
Schultermuskulatur
Arme
Beinmuskulatur

Was noch wichtig ist

  • EINE FRAGE DER HALTUNG
    Natürlich gilt auch für die Fitness-Station, dass man stets eine korrekte Haltung einnehmen sollte um den Rücken zu schonen. Es ist gar nicht so einfach, in den eigenen vier Wänden eine akurate Technik einzuhalten, da man in der Regel keine Spiegel an den Wänden hängen hat die es einem ermöglichen, sich selbst zu verbessern.
  • KRAFTSTATION VS HANTELBANK

    Im Gegensatz zur integrierten Bank einer Kraftstation die mit fixierter Rückenlehne und einem Sitzpolster das ausschließlich in der Höhe, nicht aber in der Neigung verstellbar ist daherkommt, kann man eine Hantelbank in den meisten Fällen in der Neigung verstellen. Dies gilt zumindest für die Schrägbank. Bei der Station kann die aufrechte Bank in der Regel nicht zur Flachbank umfunktioniert werden und es ist keine Hanteauflage zum Bankdrücken vorhanden wie dies bei der Bank der Fall ist die eben dafür gemacht ist.

    Auch bei vielen Kraftstationen muss man nicht gänzlich auf das beliebte Bankdrücken verzichten, wenn man es auch nicht mit der Langhantel durchführt, sondern dem Brust-Modul der Station. Dieses besteht aus zwei von oben kommenden Holmen oder Stangen die als Butterfly genutzt – also vorne zusammengeführt werden können – oder als Bankdrückmaschine, indem man sie einfach von sich wegdrückt. In diesem Falle ist unten in der Regel ein vertikaler Griff befestigt, unter den Polstern für Butterfly. Auch Varianten mit parallelem Griff fürs Butterfly gibt es. Statt Bankdrücken gibt es streng genommen also die Möglichkeit eine alternative Übung durchzuführen, nämlich die Brustpresse.

    AUFBAU

    Da die Multifunktionsgeräte in dutzenden Einzelteilen geliefert werden, sollte man gleich von Anfang an auf die Aufbauanleitung setzen und keine Alleingänge starten. Dann passt am Ende auch alles und man vergeudet beim Aufbau keine Zeit. Auch wenn man die meisten Fitness-Stationen auch irgendwie alleine aufbauen könnte – eine helfende Hand erleichtert und beschleunigt das Ganze erheblich. Die meisten Hersteller achten darauf, nur gängige Schrauben zu verwenden die man mit einfachen Kreuz- oder Schlitzschraubenziehern und gegebenenfalls einem Sechskantschlüssel der meist beiliegt, montieren kann. So braucht man keine Profiausstattung aus dem Baumarkt und kann direkt loslegen. Meist beschränken sich die Hersteller auf ein oder zwei Innensechskant (Inbus) einen Schraubenschlüssel (zwei Größen beidseitig) und einen oder zwei Schraubenziehergrößen. In der Regel wird sämtliches zur Montage benötigte Werkzeug bereits mitgeliefert. Im Zweifel sollte man sich vorher aber noch einmal an den Hersteller wenden um sich zu erkundigen oder die Aufbauanleitung im Netz suchen.